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dc.contributor.authorMilinkovic, Marija-
dc.date.accessioned2026-10-19T12:26:20Z-
dc.date.available2026-10-19T12:26:20Z-
dc.date.issued2026-
dc.identifier.issn3122-8178en_US
dc.identifier.urihttps://scidar.kg.ac.rs/handle/123456789/23382-
dc.description.abstractDie vorliegende Arbeit befasst sich mit den deutschen Verbalpräfixen miss- und ver- als Trägern der Negativität im semantischen Sinne sowie mit ihren serbischen Übersetzungsäquivalenten. Gegenstand der Untersuchung sind die Verben mit den Präfixen miss- und ver-, die im Deutsch-serbischen Wörterbuch: Verben mit Präfixen und Beispielsätzen (Barić, Tučke 2021) erfasst sind. Ziel der Arbeit ist es, die semantischen Gruppen der präfigierten Verben mit negativer Bedeutung zu bestimmen und die sprachlichen Mittel zu analysieren, mit denen diese Bedeutungsnuancen im Serbischen wiedergegeben werden. Die Analyse beruht auf relevanten Erkenntnissen der deutschen Wortbildungsforschung und auf einer kontrastiven Untersuchung der deutschen Präfixverben und ihrer serbischen Äquivalente. Dabei wird Negativität nicht ausschließlich als direkte Verneinung verstanden, sondern als ein breiteres semantisches Feld, das auch Bedeutungen wie fehlerhafte Ausführung einer Handlung, Abweichung von einem erwarteten Verlauf, Misserfolg, Verlust, unerwünschtes Ergebnis oder Überschreitung eines optimalen Maßes umfasst. Das Präfix miss- erweist sich als semantisch relativ einheitliches Präfix, dessen Bedeutung sich vor allem zwischen Negation bzw. Aufhebung einer Handlung und fehlerhafter oder falscher Ausführung bewegt. Im Gegensatz dazu zeigt das Präfix ver- eine wesentlich größere semantische Komplexität. Die untersuchten ver-Verben lassen sich in mehrere Bedeutungsgruppen einteilen: fehlerhafte Ausführung einer Handlung, negative Folge infolge einer Überschreitung des optimalen Maßes sowie Verlust als negative Konsequenz. Die kontrastive Analyse zeigt, dass die im Deutschen durch die Präfixe miss- und verausgedrückte Negativität im Serbischen nicht durch formal entsprechende Präfixe wiedergegeben wird, sondern durch verschiedene lexikalische, morphologische und syntaktische Mittel. Bei den miss-Verben dominieren vor allem Negationsstrukturen und Paraphrasen mit dem Adverb pogrešno, während bei den ver-Verben vielfältigere Übersetzungsverfahren festzustellen sind, darunter beschreibende Übersetzungen, Negation, lexikalische Mittel zur Kennzeichnung von Fehler, Verlust oder Überschreitung sowie einzelne serbische Präfixbildungen. Die Ergebnisse bestätigen, dass die semantische Funktion deutscher Verbalpräfixe im Bereich der Negativität im Serbischen nicht durch eine einzelne formale Entsprechung übertragen wird, sondern durch unterschiedliche sprachliche Verfahren realisiert werden kann. Die Untersuchung trägt somit zur kontrastiven Erforschung der deutschen Präfixverben, zur Übersetzungslinguistik sowie zur Vermittlung des Deutschen als Fremdsprache bei.en_US
dc.language.isosren_US
dc.publisherJagodina: Fakultet pedagoških nauka Univerziteta u Kragujevcuen_US
dc.relation.ispartofUzdanica: časopis za jezik, književnost i pedagoške naukeen_US
dc.rightsCC0 1.0 Universal*
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/*
dc.subjectPräfixbildungen_US
dc.subjectsemantische Modifikationen_US
dc.subjectPräfix miss-en_US
dc.subjectPräfix ver-en_US
dc.titleGLAGOLSKI PREFIKSI MISS- I VER- KAO NOSIOCI SEMANTIKE NEGATIVNOSTI U NEMAČKOM JEZIKU I NJIHOVI PREVODNI EKVIVALENTI U SRPSKOMen_US
dc.title.alternativeDIE VERBALEN PRÄFIXE MISS- UND VER- ALS TRÄGER DER SEMANTIK DER NEGATIVITÄT IM DEUTSCHEN UND IHRE ÜBERSETZUNGSÄQUIVALENTE IM SERBISCHENen_US
dc.typearticleen_US
dc.description.versionPublisheden_US
dc.identifier.doi10.46793/Uzdanica23.2.177Men_US
dc.type.versionPublishedVersionen_US
Appears in Collections:Faculty of Economics, Kragujevac


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